Studienseminar-Oldenburg.eu
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Aktuelles
Ein Willkommen mit Herzen und von Herzen
Begrüßungsfete Frühjahr 2025
Passend zum Valentinstag begrüßten die schon erfahrenen Referendarinnen und
Referendare die "Neuankömmlinge" mit einer fröhlichen und herzlichen Stimmung im
Studienseminar. Die großen Sitzungsräume verwandelten sich in eine Speed-Dating-
Show, bei der sehr viel Persönlicheres aufgedeckt wurde als nur die Unterrichtsfächer
und die neue Ausbildungsschule. Die lebhafte und ausgelassene Stimmung setzte sich
bei Buffet, "Kennen-Lern-Bingo" und lockeren Gesprächen zwischen "neuen" und
"alten" Referendarinnen und Referendare sowie Ausbildenden fort.
„Erster Schultag“ für angehende
Gymnasiallehrkräfte
Landrat Tobias Gerdesmeyer begrüßt frisch vereidigte
Referendarinnen und Referendare
Im Rahmen der Einführungswoche für das Lehramt an Gymnasien hat Landrat Tobias
Gerdesmeyer die neuen Lehrkräfte im Sitzungsaal des Kreishauses empfangen. Für
die jungen Lehrerinnen und Lehrer fiel damit der Startschuss in den
Vorbereitungsdienst. Die frischgebackenen Berufseinsteiger werden in den
kommenden 18 Monaten an staatlichen und privaten Gymnasien in den Landkreisen
Vechta und Diepholz ausgebildet. Gerdesmeyer hob in seiner Begrüßung die Relevanz
des Lehrerberufs hervor und betonte, dass die Arbeit der angehenden Lehrerinnen
und Lehrer einen entscheidenden Beitrag für Bildung und Gesellschaft leiste. Die
Vermittlung einer guten Bildung lege den Grundstein dafür, dass Schülerinnen und
Schüler auf die Anforderungen von morgen gut vorbereitet würden. Darüber hinaus
ermutigte Gerdesmeyer die Referendarinnen und Referendare aber auch neben dem
Schulalltag die Schönheiten der Region und die kulturellen und sportlichen Highlights
im Landkreis zu entdecken.
Dass gute Bildung engagierte Lehrkräfte und lebendigen Unterricht brauche, betonte
auch der Außenstellenleiter des Studienseminars Lars Sindel. „Mit Ihrer Tätigkeit
werden Sie die Schulen bereichern und bei den Schülern das Fundament für Bildung
und Selbstbestimmung legen.“ Er hob zudem hervor, dass das Studienseminar die
künftigen Lehrkräfte durch umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebote
sowie Pädagogik- und Fachseminare auf ihre Aufgaben gründlich vorbereite. Dass die
Ausbildungsschulen in und um Vechta eine besondere Attraktivität ausstrahlen,
zeigten auch etliche Absolventen, die den Schulen nach dem Referendariat dauerhaft
treu blieben. Zeitungs-Beitrag in voller Größe HIER
Alle Jahre wieder…
…
gestalten die ReferendarInnen des Faches Kunst die Weihnachtskarten, die das
Studienseminar an Wegbegleiter des Ausbildungsbetriebs verschickt. 2024 wurden
Radierungen mit vielfältigen Motiven angefertigt.
Die Weihnachtswerkstatt ist für das Fachseminar ein willkommener Anlass,
gemeinsam künstlerisch-praktisches Arbeiten mit Produktorientierung umzusetzen.
Die aktuellen Abiturvorgaben für Kunstkurse auf erhöhtem Niveau enthalten die
Radierung "Nightshadows" von Edward Hopper, welcher sich die ReferendarInnen
auch durch die praktische Arbeit angenähert haben und durch die sie eigene
Unterrichtsgestaltungen erproben konnten.
So ist die alljährliche Weihnachtswerkstatt stets geprägt von Freude, gestalterischem
Können, kreativem Geist und kunstpädagogischem Gehalt.
PS: All diese Fotos - und noch mehr - in unserer Vernissage!
Angelika Feldhege, Fachleiterin Kunst (Dezember 2024)
Die Seminarentwicklung ist gut aufgestellt
– unsere Ausbildung erfüllt hohe Qualitätsansprüche!
„Willkür“, „Machtmissbrauch“, „Demütigungen“ – mit diesen Vorwürfen sahen wir uns
im Sommer 2023 konfrontiert. Das hat uns sehr verwundert und bestürzt. Wir haben
es zugleich zum Anlass genommen, unsere Seminarentwicklung dazu ins Verhältnis zu
setzen, mit unseren Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie Referendarinnen
und Referendaren noch intensiver ins Gespräch zu kommen und Veränderbares
konkret zu bearbeiten.
Anlässlich eines Beschwerdebriefs von 11 ehemaligen Referendarinnen bzw.
Referendaren wurden zudem wesentliche Bereiche unserer Arbeit unter Fachaufsicht
des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung (RLSB) unter die Lupe
genommen: u.a. Prüfungsergebnisse, vorzeitige Abbrüche des Referendariats,
Notengebung, Rückmeldeformate, Evaluationskonzept, Belastungsmomente.
Nach mehreren Monaten intensiver Prüfungen liegt das Ergebnis des RLSB über
unsere Arbeit vor. Demnach ist festzustellen, dass die Ausbildung den Anforderungen
gerecht wird. Die über mehrere Jahrgänge untersuchten Prüfungsergebnisse und
Abbruchquoten weisen keine Auffälligkeiten auf. Ein externer Prüfungsvorsitz durch
das RLSB Osnabrück und das Prüfungsamt bescheinigt unserer Prüfungspraxis
zudem: Die Bewertungen erfolgten durchweg transparent und kriteriengeleitet, der
Umgang mit den Prüflingen sei „angemessen und immer menschlich“ (RLSB OS)
gewesen. Die Rückmeldungen in den „Gesprächen zum Ausbildungsstand“ zur Mitte
der Ausbildungszeit seien demnach sehr differenziert, individualisiert und transparent.
Die regelmäßigen und auch die anlass- bzw. inhaltsbezogenen Evaluationen liefern
Ergebnisse für eine systematische Seminarentwicklung. Die vom Seminar schon 2019
selbst entwickelte, umfangreiche Erhebung psycho-sozialer Belastungen sei in ihrer
Konzeption einmalig und ermögliche vertiefte und breite Erkenntnisse.
Zweifelsohne ist das Referendariat eine besondere Herausforderung, weil es u.a.
durch den unmittelbaren Praxiseinstieg komplexe Anforderungen stellt. In direkter
und konkreter Zusammenarbeit gestalten wir die Seminarentwicklung mit
Referendarinnen und Referendaren, Ausbildenden und weiteren Partnern, z.B. aus
den Ausbildungsschulen, um eine stetige Professionalisierung zu ermöglichen. So
identifizieren wir Belastungsmomente und gestalten – wo der Rahmen der APVO-Lehr
es zulässt – die Ausbildung bedarfsgerecht: Zum Beispiel setzten wir konkrete
Maßnahmen zur verbesserten Terminkoordination und zum weiteren Ausbau von
Bewertungstransparenz um, die zuvor kooperativ in Arbeitsgruppen entwickelt
wurden.
In diesem Sinne sind uns alle konkreten und direkten Rückmeldungen sehr
willkommen!
Bettina Krause, Seminarleiterin
Landrat Tobias Gerdesmeyer begrüßt angehende Lehrkräfte
für das Lehramt an Gymnasien
Einen ganz besonderen Vormittag erlebten die neuen Referendarinnen und
Referendare für das gymnasiale Lehramt im Kreishaus Vechta. Im Rahmen der
Einführungswoche der Lehramtsausbildung begrüßte Landrat Tobias Gerdesmeyer
neun frischgebackene Studienreferendare und -referendarinnen im Sitzungsaal des
Kreishauses. Gerdesmeyer hob die außerordentliche gesellschaftliche Relevanz des
Lehrerberufs hervor und betonte, dass die Arbeit der angehenden Lehrkräfte gerade
vor dem Hintergrund einer zunehmend heterogenen Gesellschaft eine
außerordentlich große Bedeutung habe. Neben einer fundierten Qualifikation seien
Leidenschaft und Engagement wichtige Voraussetzungen für die Bewältigung der
schulischen Herausforderungen. Dass sich die Referendarinnen und Referendare auf
ein herausforderndes, aber gesellschaftlich hochrelevantes Berufsfeld freuen können,
betonte auch der Außenstellenleiter des Studienseminars Lars Sindel. „Die
Ausbilderinnen und Ausbilder werden Sie in Ihrer Entwicklung als Lehrerin und Lehrer
bestmöglich unterstützen“, bekräftigte Sindel. Er hob zudem hervor, dass etliche
Absolventen im Anschluss an ihr Referendariat der Region treu blieben und im
hiesigen Umfeld auch ihre schulische Heimat finden würden.
Die jungen Berufseinsteiger werden in den kommenden 18 Monaten an staatlichen
und privaten Gymnasien in den Landkreisen Vechta und Diepholz unterrichten.
Zugleich drücken die Nachwuchslehrkräfte des Studienseminars Oldenburg in der
Außenstelle in Vechta selbst die Schulbank. Die neuen Lehrkräfte werden in den
Pädagogik- und Fachseminaren vor Ort in Vechta ausgebildet. Außerdem finden
regelmäßig Beratungsbesuche statt, bei denen die Berufseinsteiger ihre
Unterrichtserfahrungen reflektieren und ihr Lehrerhandeln professionalisieren.
Bild: Beitrag in der Oldenburgischen Volkszeitung Vechta. Text: Lars Sindel
In Memoriam Peter Zawischa
Mit großer Trauer nehmen wir
Abschied von unserem Kollegen Peter
Zawischa. Peter hat seit dem Jahr
2007 im Fach Deutsch als
beauftragter Fachleiter
Referendarinnen und Referendare
ausgebildet und war damit einer der
dienstältesten Kollegen an unserem
Hause, der auch nach Jahren mit
sprühender Energie und Leidenschaft
für die Vermittlung von deutscher
Literatur und Sprache und die
Ausbildung angehender Lehrkräfte
brannte. Wichtig war ihm
insbesondere der handelnde Umgang
mit Sprache – mit Begeisterung setzte
er sich dafür ein, dass fiktionale aber
durchaus auch so manche Sachtexte
in Seminar und Unterricht darstellend erprobt wurden. Er konnte in seinem Tun auf
viel Erfahrung zurückgreifen, vor allem aber zeichneten ihn seine Zugewandtheit und
Kollegialität aus. Ausgesprochen sensibel gestaltete er die Ausbildungsbeziehungen zu
seinen Referendaren und als Kollege war er ein guter, weil warmherziger Zuhörer. Für
ihn standen, dabei erkennbar aus christlichem Ethos handelnd, die Menschen, mit
denen er hier beruflich zu tun hatte, im Zentrum, um so mehr brachten ihn die jüngst
gegen unser Seminar in der Presse erhobenen Vorwürfe auf.
Wir haben einen bewundernswert engagierten und liebenswerten Kollegen verloren,
der bis zuletzt und obwohl schon schwer erkrankt die Hoffnung und Zuversicht nicht
aufgab, am Seminar wieder mit jungen Menschen arbeiten zu können.
Stefan Stuckmann; Foto: R. B.
Launiger Abschied
Englisch-Fachleiterin Elke Eilers und Pädagogik-Ausbilderin
Gesa Schnell treten in den Ruhestand
Mit einer überwiegend fröhlichen, teils auch nachdenklichen Folge von Sketches,
Reden und Gesang wurden Englisch-Fachleiterin Elke Eilers und Pädagogik-Ausbilderin
Gesa Schnell zum Abschluss des Schuljahres am 14. Juni (2024) in den Ruhestand
verabschiedet. Mit wahrnehmbarer Emotion würdigte Seminarleiterin Bettina Krause
die Zusammenarbeit mit beiden – und das Schmerzliche des Abschieds. Laudationes
der Fachgrupe Englisch (Petra Schulze Wierling) und Pädagogik (Thorsten Meyer)
schlossen sich in gleichem Tenor an.
Gesa Schnell, als überaus aktive Kollegin, und ihr Mann, wurden persifliert als Eheleute
auf der rastlosen Suche nach einem Stück gemeinsamem Glück, das wieder und
wieder durch dienstliche Verpflichtungen torpediert wird. Hilfsbereite Gespräche mit
Referendarinnen (verkörpert duch Christina Stindl), hektisches Blättern durch den
übervollen Terminkalender (gut wiederzuerkennen dargestellt von Ellen Estrum,
täuschend verkleidet mit einer blonden Perücke), beinahe erfolgreich am Freitag –
wenn nicht der Jour fixe des pädagogischen Ausbilderteams einen Strich durch die
Rechnung machte. Dem Ehemann, gespielt von Lars Sindel, ging es aber umgekehrt
auch nicht viel besser. Überhaupt zeigte Ellen Estrum in Form eines kleinen Spiels auf,
dass es zum Schicksal der pädagogischen Ausbilderinnen und Ausbilder gehört, dass
sie alle zwar mit einer Vielzahl von Referendarinnen und Referendaren Ausbildung
gestalten, ebenso mit fast allen Fachleiterinnen und Fachleitern – miteinander aber
tatsächlich keine dienstliche Berührung finden außer eben an jenem „Jour fixe“ und
den Seminardienstbesprechungen etc.. Praktisch nie sitzen zwei von ihnen in
Lehrproben oder Ausbildungsgesprächen zusammen. Eine verblüffende Einsicht.
Annika de Vries, einst Referendarin in Englisch und Religion, späterhin selbst
Ausbilderin, sprach nachdenkliche Worte: „Ich habe im Referendariat Ausbildung und
Tiefe gefunden. War es anstrengend? Ja! Aber ich habe aus zwei Jahren unendlich viel
für meine berufliche wie persönliche Zukunft gezogen. Ich konnte 12 Jahre am
Studienseminar Leer ausbilden. Ich darf die Fachgruppe an meiner Schule leiten. Ich
habe in Elke eine Ratschlaggeberin für meinen beruflichen Alltag und eine Freundin
für mein Leben gefunden!“ Sie richtete diesen Dank nicht nur an Elke Eilers aus,
sondern auch an Ute Sinhuber, einst ihre Fachleiterin Religion.
Mit was für einem Lied, rief Johannes Möller aus, soll man eine so versierte
Konzertgängerin verabschieden wie Elke Eilers? Die Antwort habe ein Blick gegeben in
die Festschrift für Hartmut Kretzer (zu finden unter dem Reiter „Publikationen“): Darin
findet sich das Kapitel „Wind of Change – Zum Wandel der Lehrerausbildung im Fach
Englisch“, aus den Händen von Elke Eilers, langjährig Fachleiterin, seit 2001. Na bitte.
Und so hatte er denn gedichtet, so sang man gemeinsam: „An August summer night“, /
endlich hast du Zeit, / das schöne Leben zu genießen. / Zusammen wollen wir mit Sekt oder
mit Bier / Deine Zukunft jetzt begießen.“ In das schöne Sommerbild fügte sich auch der
Vortrag des 18. Sonetts von Shakespeare - im Original und in Übertragungen ins
Französische und Spanische (HIER), vorgetragen von der Fachgruppe Moderne
Fremdsprachen: "Shall I compare thee to a summers day?" Gisela Kanngießer-Krebs und
Michael Heuer zelebrierten Elke Eilers hanseatischen Geist und Auftritt in Form eines
urkomischen Interviews mit dem – in Gestalt Heuers – leibhaftig anwesenden Alt-
Bundeskanzler Helmut Schmidt.
Noch lang saß man in froher Runde, hielt Rückblick und ließ gemeinsam das
Ausbilder-Schuljahr ausklingen.
(T: Ralf Beiderwieden; Fotos: Nele Ellinghusen-Cappelmann)
Auszeichnung
Archimedes-Preis für unseren Mathematik Fachleiter
Henning Körner
Henning Körner ist, wenn es um Mathematikunterricht und seine Fortentwicklung
geht, eine Institution. Er ist seit 25 Jahren Fachleiter für das Fach Mathematik an
unserem Hause, hat durch eine Vielzahl an Publikationen, durch universitäre Lehre,
durch wortstarke Mitarbeit in verschiedenen Fachverbänden und vor allem durch das
von ihm wesentlich mitkonzipierte Lehrwerk Neue Wege nicht nur den
fachdidaktischen Diskurs, sondern den Mathematikunterricht selbst nachhaltig
beeinflusst. Als Anerkennung für diese Leistung hat ihm der Bundesverband zur
Förderung des Mint-Unterrichts (MNU) dieses Jahr den Archimedes-Preis für
Mathematik verliehen.
In der Lautatio der MNU-Jury zur Preisverleihung an Henning Körner heißt es: „Mit der
Verleihung dieses Preises sollen […] seine vielfältigen Beiträge zur Entwicklung von
modernen, alltagsrelevanten Fragestellungen im Mathematikunterricht gewürdigt
werden, sowie deren praktische Umsetzung im schulischen Alltag. […] Aber das
Wichtigste: Henning Körner ist eine Persönlichkeit, der die schulische Praxis am
Herzen liegt, für die er sich stets tatkräftig einsetzt und zu der er bis heute den Bezug
nicht verloren hat. Daher wird Henning Körner mit dem Archimedes-Preis für
Mathematik 2024 ausgezeichnet.“
Auch wir gratulieren Henning Körner zu diesem Preis, der anerkennt, wie didaktische
Innovation, Unterrichtentwicklung und Referendarsausbildung in seiner Person
zusammenspielen.
Ausgezeichnet!
Junglehrerin Fenja Christiansen erhält Auszeichnung für
innovativen Unterricht
Guter Unterricht macht Schule!
Diese Erfahrung dürften die
Schülerinnen und Schüller im
Biologieunterricht von Fenja
Christiansen längst gemacht haben.
Die frischgebackene Lehrerin, die an
der Liebfrauenschule Vechta
unterrichtet, wurde im Rahmen des
114. MNU-Kongresses in Jena für ihr
innovatives Unterrichtskonzept
ausgezeichnet. Der Wettbewerb
fördert besondere Unterrichtsideen
und dient dazu, junge Lehrkräfte in
den MINT-Fächern zu unterstützen
und Schüler für
naturwissenschaftliche Themen zu
begeistern.
Mit einer Stunde, die den
Zusammenhang zwischen
Lichteinwirkung und Fotosynthese am Beispiel der Wasserpest veranschaulicht,
punktete Fenja Christiansen nicht nur bei ihren Schülern, sondern auch bei der Jury
des Wettbewerbs. Das prämierte Konzept hat sie im Kontext ihres Referendariats
entwickelt. „Der herausragende Wert des Konzepts liegt in seiner experimentellen
Ausrichtung“, erläutert Biologie-Fachausbilder Christoph Niepötter. Ihre Ausbildung
hat die junge Lehrerin am Studienseminar Oldenburg an der Außenstelle in Vechta
absolviert.
(Text: Lars Sindel. Foto: Julius Stammler)
Austausch, konkret aus dem Unterricht
Speed-Datings und Workshops bei der MINT-Lounge (MNU-
Tagung) in Oldenburg
Die durch ReferendarInnen der
Fachseminare Mathematik, Informatik,
Chemie, Biologie, Erdkunde und Physik
sowie KollegInnen aus Schulen und einem
Eingangsvortrag von Herrn Prof. Dr. Wilke
(Universität OL) gestaltete Veranstaltung bot
am 5. März 2024 eine umfassende Plattform
für den Austausch und die Vernetzung
zwischen Studierenden, jungen Lehrkräften
und anderen ReferendarInnen. Die
TeilnehmerInnen hatten hierbei die
Möglichkeit, Vorträge im Speed-Dating-
Format (15 min) und/oder in Workshops (60
min) mitzuerleben, in denen
ReferendarInnen ihre konzipierten und
durchgeführten Unterrichtssequenzen
präsentierten.
Hat man gerade noch um 16 Uhr den Vortrag zum Hypothesengeleiteten
Experimentieren von Frau Riepel gehört, ging es um 16.15 Uhr auch schon direkt rüber
zum nächsten Speed-Dating, z. B. zur Einführung eines erweiterten Atommodells in
Chemie. „Das war Speed! Anstrengend, hat aber Spaß gemacht!“, meinte eine
Teilnehmerin der Vorträge. Weitere Eindrücke bei der MNU-Tagung waren unter
anderem:
„Tolle Beiträge, weil sie so konkret aus dem Unterricht kamen.“
„Ich hätte mir zwischen den Speed-Datings mehr Zeit für den Austausch gewünscht.“
„Sehr interessant, auch mal über den Tellerrand zu schauen und zu sehen, was man
im Unterricht noch alles machen kann.“
„Wie schön, sich austauschen und miteinander vernetzen zu können.“
Für uns als Referentin und Referent war es ebenfalls eine tolle Gelegenheit, unsere
entwickelten Ideen und gleichzeitig die Erfahrungen aus der Unterrichtserprobung
anderen (angehenden) Lehrkräften vorstellen zu können. Dies hat uns sehr viel Spaß
gemacht und wir würden es gerne irgendwann wieder machen wollen! Damit
verbinden wir unseren Dank an die Organisatorin Frau Zappetti! Im Folgenden sind die
Beiträge der ReferendarInnen des Studienseminars Oldenburg aufgelistet:
•
Amanda Riepel: Hypothesengeleitetes Experimentieren (Biologie)
•
Anne Frerichs: Mikroskopie von Spaltöffnungen mittels Tesafilmabzug (Biologie)
•
Philipp Kowaczek: Periodensystem der Atome und Ionen als Grundbausteine der
Materie (Chemie)
•
Jana Gerdes-Garlichs (just ehem. StRef`): Wetterstation mit dem Calliope mini
(Erdkunde)
•
Leon Gräper: Selbstgebaute Hallsensoren (Physik)
•
Philipp Kowaczek: Von Differentialgleichungen über Richtungsfelder zu
Wachstumsmodellen in der SEK II (Mathematik)
(Text: Anne Frerichs, Philipp Kowaczek)
It's time to say goodbye
Zeugnisfeier Februar 2024 – (I): die Oldenburger
Am vergangenen Freitag (16. Februar 2024) fand im Studienseminar die
Verabschiedungsfeier der frisch gekürten Lehrerinnen und Lehrer statt. An der
Veranstaltung nahmen neben den jungen Lehrkräften und dem Seminarkollegium
auch Eltern, PartnerInnen, Kinder und Freunde teil. So war der große Seminarraum
prall gefüllt.
Durch das Programm führte die Personalratsvertretung des Jahrgangs mit Charme,
Humor und Eloquenz. Jana Gerdes-Garlichs und Tom Lichtwer ließen die durchaus
anstrengende aber auch lehrreiche Ausbildungszeit Revue passieren, in der nicht nur
Handwerkszeug und Erfahrungen für den Lehrerberuf erlernt, sondern auch
Freundschaften geschlossen wurden. Mit einem Augenzwinkern berichtete Herr
Lichtwer von seinen Zweifeln zu Anfang des Studiums, ob die Kommilitonen wohl
geeignet wären, seine Kinder zu unterrichten. Nun, am Ende des Referendariats,
könne er sich das bestens vorstellen.
Die Seminarleiterin, Bettina Krause, gab diesem Abschlussjahrgang das Bild eines
Kompasses als Metapher an die Hand. Ein solches Präzisionsinstrument helfe bei
Orientierungslosigkeit, den richtigen Weg einzuschlagen. Es lasse wichtige Wegzeichen
didaktisch anspruchsvoller Planung und pädagogisch sensiblen Umgangs erkennen,
verweise aber auch auf kollegiale Kooperation und andere Weggefährten, die bei der
Orientierungsfindung hilfreich sind. Darüber hinaus sei der innere Kompass, in den
Kenntnisse, Erfahrungen und Werte eingeschrieben sind, wesentlich für
bildungswirksames Arbeiten in der Schule. Für die Zukunft wünschte Bettina Krause
den jungen Lehrkräften auch im Namen aller Ausbildenden alles Gute und einen
guten Start in den Beruf.
Mit Freude und Stolz über die erbrachten Leistungen nahmen die Absolventinnen und
Absolventen ihre Zeugnisse entgegen. Überdies wurde Maike Meyer für das beste
Examen dieses Durchgangs mit einem Buchpreis des Fördervereins des
Studienseminars geehrt.
Die abwechslungsreiche musikalische Begleitung des Festaktes übernahm das
Fachseminar Musik unter Leitung von Johannes Möller.
Beim anschließenden Sektempfang wurden bei bester Stimmung Erinnerungen und
Zukunftspläne ausgetauscht.
Text und Fotos: Angelika Feldhege (?)
Feierliche Verabschiedung der Lehramtsabsolventen (II): in
Vechta
Wir haben es geschafft! Eineinhalb Jahre nach Beginn unseres Referendariats hielten
wir am 16.02.2024 endlich unsere Zeugnisse in den Händen. Im Saal der
Liebfrauenschule in Vechta feierten wir gemeinsam mit unseren Familien und
Angehörigen, Ausbildenden und Schulleitungen im kleinen Vechta-typischen Rahmen
unseren Erfolg und blickten noch einmal gemeinsam auf unser Referendariat zurück.
Bereits die Einführungswoche hatte unseren Kurs II/22 aus Vechta
zusammengeschweißt und ebendieses Gefühl von Zusammengehörigkeit umgab auch
die Zeugnisfeier und damit das Ende unserer gemeinsamen Zeit im Referendariat. Der
offizielle Teil war geprägt von gemeinsamen Rückblicken auf die Höhen und Tiefen des
Referendariats, die zum Lachen und zum Nachdenken anregten. Das anschließende
Buffet lud zu Gesprächen und zum gemeinsamen Schwelgen in Erinnerungen ein. Die
Zeugnisfeier bildete einen gebührenden Abschluss unseres Referendariats und wird
uns noch lange in Erinnerung bleiben.
(Text : Mareike Meents; Fotos: Jörg Kaletta)
Ortswechsel fördert künstlerisches Potenzial
Gemeinschaftsprojekt „Bilder zu Texten“ im Rasteder
Schloss
Kooperation auf allen Ebenen: Aus erster Hand und in persönlicher Atmosphäre
konnten die TeilnehmerInnen des Fachseminars Kunst am 21. Februar 2024
gemeinsam mit Bettina Krause (Seminarleiterin) und der ehemaligen Referendarin
Laura Fischer (Max Planck-Gymnasium Delmenhorst) in Rastede im dortigen Palais
nicht nur eine großartige Ausstellung mit SchülerInnenarbeiten zum abiturrelevanten
Thema „Bilder zu Texten“ erleben, sondern sich auch vor Ort mit mehreren Beteiligten
des kooperativen Unterrichtsprojektes über dessen Planung, Durchführung und
Reflexion gewinnbringend austauschen…
(Text: Angelika Feldhege)
MEHR auf unserer neu eingerichteten Seite „Vernissage“!
Erinnerungen
Im September 2020 erinnerte diese Website an unseren einstigen Kunst-Fachleiter
Berthold Giebel (1927-2020), der im gesegneten Alter von 93 Jahren in die ewigen
Malgründe eingegangen ist. Die beiden Kugelschreiben-Zeichnungen von seiner
leichten Hand erinnern auch weiterhin an die einstigen Gebäude des
Studienseminars: Peterstraße 44; sowie Unter den Eichen 22.
Examensfeier Oldenburg, Februar 2024. Im Uhrzeigersinn: Tom Lichtwer. Examenskurs in Feierlaune;
Buchpreis für Maike Meyer, mit Tom Lichtwer, Bettina Krause, Stefan Stuckmann; Momentaufnahme mit
Anna Lehmann, Angelika Feldhege und Cosima Klein. Das Fachsemiinar Musik singt. Bettina Krause
(Seminarleiterin); Jana Gerdes-Garlichs
War es anstrengend – ja!
Aber ich habe aus zwei
Jahren unendlich viel für
meine berufliche wie
persönliche Zukunft
gezogen.
Annika de Vries. Vollständiger Text
HIER
Dreimal Original, einmal Parodie. Gesa Schnell - mit
Seminarleiterin Bettina Krause; im Zustand salopper
Katatonie nach kollabierendem Terminkalender; mit
Ehemann; im Kreise der pädagogischen Ausbilder: Stefan
Stuckmann, Christina Stindl, Gesa Schnell, Ellen Estrum,
Thorsten Meyer, Andrea Luttmann, Lars Sindel, Bettina Krause
Elke Eilers, mit einstigen Referendarinnen Sabine Lang und
Annika de Vries; mit Gesa Schnell; mit Seminarleiterin Bettina
Krause; im Kreise der Fachgruppen Moderne Fremdsprachen:
Gisela Kanngießer-Krebs, Michael Heuer, Ursula Janssen-
Beelen
Oldenburgische Volkszeitung, 10. Februar 2025