Studienseminar-Oldenburg.eu
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Lehren kann man lernen.

Aktuelles

It's time to say goodbye

Zeugnisfeier Februar 2024 – (I): die Oldenburger

Am vergangenen Freitag (16. Februar 2024) fand im Studienseminar die Verabschiedungsfeier der frisch gekürten Lehrerinnen und Lehrer statt. An der Veranstaltung nahmen neben den jungen Lehrkräften und dem Seminarkollegium auch Eltern, PartnerInnen, Kinder und Freunde teil. So war der große Seminarraum prall gefüllt. Durch das Programm führte die Personalratsvertretung des Jahrgangs mit Charme, Humor und Eloquenz. Jana Gerdes-Garlichs und Tom Lichtwer ließen die durchaus anstrengende aber auch lehrreiche Ausbildungszeit Revue passieren, in der nicht nur Handwerkszeug und Erfahrungen für den Lehrerberuf erlernt, sondern auch Freundschaften geschlossen wurden. Mit einem Augenzwinkern berichtete Herr Lichtwer von seinen Zweifeln zu Anfang des Studiums, ob die Kommilitonen wohl geeignet wären, seine Kinder zu unterrichten. Nun, am Ende des Referendariats, könne er sich das bestens vorstellen. Die Seminarleiterin, Bettina Krause, gab diesem Abschlussjahrgang das Bild eines Kompasses als Metapher an die Hand. Ein solches Präzisionsinstrument helfe bei Orientierungslosigkeit, den richtigen Weg einzuschlagen. Es lasse wichtige Wegzeichen didaktisch anspruchsvoller Planung und pädagogisch sensiblen Umgangs erkennen, verweise aber auch auf kollegiale Kooperation und andere Weggefährten, die bei der Orientierungsfindung hilfreich sind. Darüber hinaus sei der innere Kompass, in den Kenntnisse, Erfahrungen und Werte eingeschrieben sind, wesentlich für bildungswirksames Arbeiten in der Schule. Für die Zukunft wünschte Bettina Krause den jungen Lehrkräften auch im Namen aller Ausbildenden alles Gute und einen guten Start in den Beruf. Mit Freude und Stolz über die erbrachten Leistungen nahmen die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse entgegen. Überdies wurde Maike Meyer für das beste Examen dieses Durchgangs mit einem Buchpreis des Fördervereins des Studienseminars geehrt. Die abwechslungsreiche musikalische Begleitung des Festaktes übernahm das Fachseminar Musik unter Leitung von Johannes Möller. Beim anschließenden Sektempfang wurden bei bester Stimmung Erinnerungen und Zukunftspläne ausgetauscht. Text und Fotos: Angelika Feldhege (?)

Feierliche Verabschiedung der Lehramtsabsolventen (II): in

Vechta

Wir haben es geschafft! Eineinhalb Jahre nach Beginn unseres Referendariats hielten wir am 16.02.2024 endlich unsere Zeugnisse in den Händen. Im Saal der Liebfrauenschule in Vechta feierten wir gemeinsam mit unseren Familien und Angehörigen, Ausbildenden und Schulleitungen im kleinen Vechta-typischen Rahmen unseren Erfolg und blickten noch einmal gemeinsam auf unser Referendariat zurück. Bereits die Einführungswoche hatte unseren Kurs II/22 aus Vechta zusammengeschweißt und ebendieses Gefühl von Zusammengehörigkeit umgab auch die Zeugnisfeier und damit das Ende unserer gemeinsamen Zeit im Referendariat. Der offizielle Teil war geprägt von gemeinsamen Rückblicken auf die Höhen und Tiefen des Referendariats, die zum Lachen und zum Nachdenken anregten. Das anschließende Buffet lud zu Gesprächen und zum gemeinsamen Schwelgen in Erinnerungen ein. Die Zeugnisfeier bildete einen gebührenden Abschluss unseres Referendariats und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. (Text & Fotos: Mareike Meents)

„Was macht das Bild mit dem Text?“ – Kunstwissenschaftler

gewährt interessante Einblicke

Prof. Jens Thiele, renommierter Kunstwissenschaftler, Künstler und Illustrator, gewährte im Rahmen seines Vortrags „Was macht das Bild mit dem Text? - Annäherungen an ein vielschichtiges Problem“ am Alten Gymnasium Oldenburg (AGO) Lehrer*innen, Referendar*innen und Oberstufen-Schüler*innen interessante Einblicke in die vielschichtige Problematik von Bild-Text-Verknüpfungen, wie sie sich insbesondere im Bilderbuch finden lassen. Auf Einladung von Frau Feldhege, Kunstlehrerin am AGO und Fachleiterin für Kunst am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien, gab Herr Thiele seine Einschätzung und sein Fachwissen bzgl. der möglichen Effekte, die Bilder auf bereits vorhandene Texte haben können, an die zahlreichen, interessierten Hörenden weiter. Die Thematik hatte für das Publikum auch eine aktuelle Relevanz, da das Niedersächsisches Kultusministerium für die Abiturjahrgänge 2024 und 2025 im Fach Kunst die Untersuchung von Bild-Text-Beziehungen als verbindliches Thema vorgibt. Der emeritierte Professor, der bis 2008 an der Universität in Oldenburg den Lehrstuhl für visuelle Medien inne hatte, erörterte die Frage, welche Effekte Bilder auf bereits vorhandene Texte haben können und betonte, dass kulturelle Erfahrungen den Umgang mit Bild-Text-Verknüpfungen prägen. Dabei gilt es zu beachten, dass Text und Bild verschiedenen Rezeptionsweisen unterliegen. Es ergeben sich folgend vier mögliche Kategorien von Bild-Text-Bezügen. Sie unterteilen sich in das Bild, welches die Nähe zum Text sucht, welches den Text erweitert, ihm widerspricht oder ihn parodiert. Zugleich anschaulich und fachwissenschaftlich fundiert ordnete Thiele für seine Zuhörer*innen insbesondere auch die kultusministerial festgelegten Werkvorgaben (Jacob und Wilhelm Grimm, Hänsel und Gretel. Illustrationen: Susanne Janssen, Rostock 32008; Johann Wolfgang von Goethe, Faust, neu erzählt von Barbara Kindermann. Illustrationen: Klaus Ensikat, Berlin 42004; Karl Philipp Moritz, Neues ABC-Buch. Illustrationen: Wolf Erlbruch, München 2000) für die o.g. Abiturjahrgänge unter dem Aspekt der Bild-Text-Bezüge ein. So gab der Vortragende seinem Publikum wertvolle Denkanstöße und Erkenntnisse, die Lehrer*innen, Referendar*innen und Oberstufen-Schüler*innen für Ihre folgenden Lehr- bzw. Lerninhalte fruchtbar machen werden, an die Hand. (Oldenburg, den 04.10.2023. Text: Carina Engelmann. Fotos: Johanna Schroeder)

Stellungnahme des STS Oldenburg für das Lehramt an

Gymnasien zum NWZ-Artikel vom 7.7.2023

In dem genannten Artikel werden Vorwürfe gegen unsere Arbeit erhoben, die uns nicht unberührt lassen. Offenbar waren die vielfältigen Möglichkeiten, die wir in den vergangenen Jahren für das Vorbringen von Beschwerden und für den Austausch über persönliche Belastungssituationen geschaffen haben, für die in der Zeitung genannten Fälle noch nicht ausreichend. Wir werden gemeinsam mit den Referendarinnen und Referendaren sowie unseren Ausbildern an weiteren Lösungen arbeiten, um unsere Seminar- und Beratungspraxis noch enger auf die konkreten Bedarfe unserer Referendarinnen und Referendare abzustimmen.

„Fröhliche Entsorgung“ - Ralf Beiderwieden geht

musizierend in Pension

Ralf Beiderwieden, seit 33 Jahren Fachleiter für das Fach Musik am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien und ebenso lange Lehrer am Alten Gymnasium Oldenburg (AGO), geht am Ende des Schuljahres in den Ruhestand. Eine ‚Instanz‘, die viele SchülerInnen- und MusiklehrerInnengenerationen geprägt hat, verlässt die Bühne, gibt das Pult frei und hatte zum Abschluss viele Weggefährtinnen aus unterschiedlichen Kontexten unter dem Motto „Fröhliche Entsorgung eines altgedienten Fachleiters“ zur Verabschiedungsfeier in die Räumlichkeiten des Studienseminars eingeladen. Zunächst machte der künftige Pensionär seinen Gästen ein Geschenk, indem er einen um musikalische Beiträge bereicherten Festvortrag über den aus Oldenburg stammenden Musikwissenschaftler Manfred Bukofzer, der zudem Schüler des AGO war, hielt. Darin skizzierte Beiderwieden nicht nur Bukofzers kurzes Leben (1910 - 1955), sondern stellte auch die Bedeutung von dessen Forschungsarbeit heraus. In Kooperation mit Freunden und KollegInnen ging es auch bei den musikalischen Darbietungen tief in die Musik von Henry Purcell und des „Old Hall Manuscript“ (ca. 1400). Mit viel Wehmut, herzlichen Würdigungen und humorvollen Anekdoten ließen unterschiedliche Wegbegleiter die Persönlichkeit und die Arbeit von Ralf Beiderwieden hochleben und Revue passieren. Die Seminarleiterin, Bettina Krause, porträtierte den scheidenden Fachleiter als einen Menschen, der mit Leidenschaft Seminar, Schule und Fachverband als Dreiklang zu gestalten verstand und der ästhetische Ansprüche bis in seine mit Bonmots gespickten Gutachten hinein in die Ausbildung angehender Lehrkräfte einzubringen wusste. Für den Personalrat brachte Andreas Hanke weiteren humorvollen Schwung in die Laudationes. Der Schulleiter des Alten Gymnasiums Oldenburg, Frank Marschhausen, sprach vom Tausendsassa, der als „Zehnfacher Ralf“ das Schulleben in den zurückliegenden Jahrzehnten in vielen Facetten prägte. Für den Verband Deutscher Schulmusiker Niedersachsen wählte der Landesvorsitzende Dr. Martin Weber für Ralf Beiderwieden die Vokabel „Urgestein“ und nannte dessen Engagement für Fortbildungen einen „Markenkern des Fachverbandes“. Umfassend gebildet, mit Leidenschaft fürs Musizieren, führte Ralf Beiderwieden auch über das Feld musikpädagogischer Arbeit hinweg Menschen zusammen. In diesem Geiste wurde viel musiziert an diesem Abend: Es gab Barockmusik von Purcell und Gesänge aus dem englischen Mittelalter, die Lehrerband des AGO spielte, Ralf Beiderwieden spielte gemeinsam mit Marco Trovani, seinem zum Freund gewordenen italienischen Gefährten eines länderübergreifenden Schulprojekts, einen Satz aus einer Beethoven-Violinsonate. Die Ausbilder und Musikreferendare beschlossen mit dem Schlager „Ich liebe das Leben“ den offiziellen Teil glanz- und humorvoll. Johannes Möller, Musiklehrer an der Liebfrauenschule Oldenburg und seit Jahren beauftragter Fachleiter für Musik am Studienseminar, wird die Nachfolge von Ralf Beiderwieden antreten. Unter seiner Leitung spielten die vereinigten Musik- Fachseminare „Chameleon“ von Herbie Hancock und sangen das „Farewell and Adieu“. (Text: Angelika Feldhege)

Ende der Ausbildung und Aufbruch ins Schulleben:

Zeugnisfeier Februar 2023

Die jungen Lehrkräefte, die am Studienseminar Oldenburg ausgebildet wurden, haben im Rahmen eines Festaktes nicht nur ihre Abschlusszeugnisse erhalten, sondern wurden auch mit vielen guten Wünschen der Seminarleitung und der AusbilderInnen ins schulische Berufsleben entlassen. Die Seminarleiterin, Bettina Krause, und der Leiter des Ausbildungsstandortes in Vechta, Lars Sindel, thematisierten in ihren Reden wegweisende Qualifikationen und Kompetenzen, die sich die AbsolventInnen während ihres Referendariats angeeignet haben und die weiterhin relevant sein werden. Zu den Skills gehört auch in besonderer Weise „Verantwortung“, die sich vielgestaltig zeigen kann - gegenüber sich selbst und anderen - und individuelle Kreativitätspotentiale freisetzen kann, welche das schulische Berufsleben produktiv bereichern. Am Beispiel des Multiples „Capri Batterie“ des Künstlers Joseph Beuys, das aus der ungewöhnlichen Kombination einer frischen Zitrone sowie einem Stecker mit Glühlampe besteht, veranschaulichte Bettina Krause das Energien freisetzende Prinzip. Allen ging ein Licht auf, als die Demonstration der Steckverbindung zwischen Zitrusfrucht und technischem Gerät funktionierte. Die beiden Personalratsvertreter der ehemaligen ReferendarInnen, Frau Wilder und Herr Krenke, riefen in einem witzigen und tiefsinnigen Dialog die Phasen der Ausbildung am Beispiel von Tagebucheinträgen noch einmal in Erinnerung: Erwartungen, Erfahrungen, neue Freundschaften, Glücksgefühle über gelungenen Unterricht, Korrekturbelastungen und Vorbereitungsdruck sowie Freude und Trauer über das Ende einer in jedem Fall bereichernden Ausbildungszeit wurden darin thematisiert. Die beste Absolventin, Frau Otten, erhielt für ihre herausragende Leistung einen vom Förderverein des Studienseminars zur Verfügung gestellten Buchpreis. Die Musiker, Ausbilder und ReferendarInnen, gaben der Veranstaltung einen gelungenen musikalischen Rahmen. Nach der offiziellen Veranstaltung wurde bei Snacks und Getränken noch lange über Vergangenheit und Zukunft geredet, wurden Adressen ausgetauscht und Pläne geschmiedet. (Text und Fotos: Angelika Feldhege) von Stefanie Harms.

„Einstieg und Ende geben sich die Hände“

Jetzt geht's los! - Erstsemesterparty August 2022 Mit einer rauschenden Party in den Räumen des Studienseminars starteten die ReferendarInnen und FachleiterInnen in das Schuljahr 2022/23. Die meisten Teilnehmenden folgten der Aufforderung der OrganisatorInnen und verkleideten sich entsprechend ihres Faches. So waren die Begegnungen nicht nur witziger und motivierender Gesprächsanlass über Fächerkombinationen und Stammschulen, sondern auch über den Tellerrand der Ausbildung hinaus. Motto-T-Shirts und requisitenreiche Verkleidungen ließen das liebevoll geschmückte Studienseminar zu einer Partylocation werden, in der kurzweilige Gespräche und unterhaltsame Spiele bei reichlich Speis und Trank stattfanden. Die ReferendarInnen des Jahrgangs I/2022 hatten die Willkommensfeier insbesondere für die NeuanfängerInnen vorbereitet, zu der aber auch alle anderen Seminarangehörigen eingeladen waren. Vor der Corona-Pandemie waren solche Partys obligatorisch, nun konnte diese schöne Tradition endlich wieder aufgenommen werden. Mit einer Vielzahl interessanter Begegnungen und Spaß im Gepäck steht einem gelungenen Start ins Schuljahr und ins Referendariat nichts im Wege. (Fotos: Anna Blancke & Katharina Grammel; Text: Angelika Feldhege)

Erinnerungen

Im September 2020 erinnerte diese Website an unseren einstigen Kunst-Fachleiter Berthold Giebel (1927-2020), der im gesegneten Alter von 93 Jahren in die ewigen Malgründe eingegangen ist. Die beiden Kugelschreiben-Zeichnungen von seiner leichten Hand erinnern auch weiterhin an die einstigen Gebäude des Studienseminars: Peterstraße 44; sowie Unter den Eichen 22.

LÄNGE LÄUFT.

Zum Jubiläum

2018 des

Oldenburger

Studienseminars

Das Plakat für den Festakt zum Seminarjubiläum 2018 wurde von CLEMENS HÖXTER gestaltet. Es diente zudem als Grundlage des Programmflyers und ist auch jetzt noch als T-Shirt erhältlich: im Verwaltungsbüro.
Verabschiedungs-Feier am 22. Juni 2023. Fotos: Angelika Feldhege. Montage: R. B.
Examensfeier Oldenburg. Im Uhrzeigersinn: Tom Lichtwer. Examenskurs in Feierlaune; Buchpreis für Maike Meyer, mit Tom Lichtwer, Bettina Krause, Stefan Stuckmann; Momentaufnahme mit Anna Lehmann, Angelika Feldhege und Cosima Klein. Das Fachsemiinar Musik singt. Bettina Krause (Seminarleiterin); Jana Gerdes-Garlichs
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Aktuelles

It's time to say goodbye

Zeugnisfeier Februar 2024 – (I): die Oldenburger

Am vergangenen Freitag (16. Februar 2024) fand im Studienseminar die Verabschiedungsfeier der frisch gekürten Lehrerinnen und Lehrer statt. An der Veranstaltung nahmen neben den jungen Lehrkräften und dem Seminarkollegium auch Eltern, PartnerInnen, Kinder und Freunde teil. So war der große Seminarraum prall gefüllt. Durch das Programm führte die Personalratsvertretung des Jahrgangs mit Charme, Humor und Eloquenz. Jana Gerdes-Garlichs und Tom Lichtwer ließen die durchaus anstrengende aber auch lehrreiche Ausbildungszeit Revue passieren, in der nicht nur Handwerkszeug und Erfahrungen für den Lehrerberuf erlernt, sondern auch Freundschaften geschlossen wurden. Mit einem Augenzwinkern berichtete Herr Lichtwer von seinen Zweifeln zu Anfang des Studiums, ob die Kommilitonen wohl geeignet wären, seine Kinder zu unterrichten. Nun, am Ende des Referendariats, könne er sich das bestens vorstellen. Die Seminarleiterin, Bettina Krause, gab diesem Abschlussjahrgang das Bild eines Kompasses als Metapher an die Hand. Ein solches Präzisionsinstrument helfe bei Orientierungslosigkeit, den richtigen Weg einzuschlagen. Es lasse wichtige Wegzeichen didaktisch anspruchsvoller Planung und pädagogisch sensiblen Umgangs erkennen, verweise aber auch auf kollegiale Kooperation und andere Weggefährten, die bei der Orientierungsfindung hilfreich sind. Darüber hinaus sei der innere Kompass, in den Kenntnisse, Erfahrungen und Werte eingeschrieben sind, wesentlich für bildungswirksames Arbeiten in der Schule. Für die Zukunft wünschte Bettina Krause den jungen Lehrkräften auch im Namen aller Ausbildenden alles Gute und einen guten Start in den Beruf. Mit Freude und Stolz über die erbrachten Leistungen nahmen die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse entgegen. Überdies wurde Maike Meyer für das beste Examen dieses Durchgangs mit einem Buchpreis des Fördervereins des Studienseminars geehrt. Die abwechslungsreiche musikalische Begleitung des Festaktes übernahm das Fachseminar Musik unter Leitung von Johannes Möller. Beim anschließenden Sektempfang wurden bei bester Stimmung Erinnerungen und Zukunftspläne ausgetauscht. Text und Fotos: Angelika Feldhege (?)

Feierliche Verabschiedung der

Lehramtsabsolventen (II): in Vechta

Wir haben es geschafft! Eineinhalb Jahre nach Beginn unseres Referendariats hielten wir am 16.02.2024 endlich unsere Zeugnisse in den Händen. Im Saal der Liebfrauenschule in Vechta feierten wir gemeinsam mit unseren Familien und Angehörigen, Ausbildenden und Schulleitungen im kleinen Vechta-typischen Rahmen unseren Erfolg und blickten noch einmal gemeinsam auf unser Referendariat zurück. Bereits die Einführungswoche hatte unseren Kurs II/22 aus Vechta zusammengeschweißt und ebendieses Gefühl von Zusammengehörigkeit umgab auch die Zeugnisfeier und damit das Ende unserer gemeinsamen Zeit im Referendariat. Der offizielle Teil war geprägt von gemeinsamen Rückblicken auf die Höhen und Tiefen des Referendariats, die zum Lachen und zum Nachdenken anregten. Das anschließende Buffet lud zu Gesprächen und zum gemeinsamen Schwelgen in Erinnerungen ein. Die Zeugnisfeier bildete einen gebührenden Abschluss unseres Referendariats und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. (Text & Fotos: Mareike Meents)

„Was macht das Bild mit dem Text?“ –

Kunstwissenschaftler gewährt interessante

Einblicke

Prof. Jens Thiele, renommierter Kunstwissenschaftler, Künstler und Illustrator, gewährte im Rahmen seines Vortrags „Was macht das Bild mit dem Text? - Annäherungen an ein vielschichtiges Problem“ am Alten Gymnasium Oldenburg (AGO) Lehrer*innen, Referendar*innen und Oberstufen-Schüler*innen interessante Einblicke in die vielschichtige Problematik von Bild-Text-Verknüpfungen, wie sie sich insbesondere im Bilderbuch finden lassen. Auf Einladung von Frau Feldhege, Kunstlehrerin am AGO und Fachleiterin für Kunst am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien, gab Herr Thiele seine Einschätzung und sein Fachwissen bzgl. der möglichen Effekte, die Bilder auf bereits vorhandene Texte haben können, an die zahlreichen, interessierten Hörenden weiter. Die Thematik hatte für das Publikum auch eine aktuelle Relevanz, da das Niedersächsisches Kultusministerium für die Abiturjahrgänge 2024 und 2025 im Fach Kunst die Untersuchung von Bild-Text- Beziehungen als verbindliches Thema vorgibt. Der emeritierte Professor, der bis 2008 an der Universität in Oldenburg den Lehrstuhl für visuelle Medien inne hatte, erörterte die Frage, welche Effekte Bilder auf bereits vorhandene Texte haben können und betonte, dass kulturelle Erfahrungen den Umgang mit Bild-Text-Verknüpfungen prägen. Dabei gilt es zu beachten, dass Text und Bild verschiedenen Rezeptionsweisen unterliegen. Es ergeben sich folgend vier mögliche Kategorien von Bild-Text-Bezügen. Sie unterteilen sich in das Bild, welches die Nähe zum Text sucht, welches den Text erweitert, ihm widerspricht oder ihn parodiert. Zugleich anschaulich und fachwissenschaftlich fundiert ordnete Thiele für seine Zuhörer*innen insbesondere auch die kultusministerial festgelegten Werkvorgaben (Jacob und Wilhelm Grimm, Hänsel und Gretel. Illustrationen: Susanne Janssen, Rostock 32008; Johann Wolfgang von Goethe, Faust, neu erzählt von Barbara Kindermann. Illustrationen: Klaus Ensikat, Berlin 42004; Karl Philipp Moritz, Neues ABC-Buch. Illustrationen: Wolf Erlbruch, München 2000) für die o.g. Abiturjahrgänge unter dem Aspekt der Bild-Text-Bezüge ein. So gab der Vortragende seinem Publikum wertvolle Denkanstöße und Erkenntnisse, die Lehrer*innen, Referendar*innen und Oberstufen- Schüler*innen für Ihre folgenden Lehr- bzw. Lerninhalte fruchtbar machen werden, an die Hand. (Oldenburg, den 04.10.2023. Text: Carina Engelmann. Fotos: Johanna Schroeder)

Stellungnahme des STS Oldenburg für das

Lehramt an Gymnasien zum NWZ-Artikel vom

7.7.2023

In dem genannten Artikel werden Vorwürfe gegen unsere Arbeit erhoben, die uns nicht unberührt lassen. Offenbar waren die vielfältigen Möglichkeiten, die wir in den vergangenen Jahren für das Vorbringen von Beschwerden und für den Austausch über persönliche Belastungssituationen geschaffen haben, für die in der Zeitung genannten Fälle noch nicht ausreichend. Wir werden gemeinsam mit den Referendarinnen und Referendaren sowie unseren Ausbildern an weiteren Lösungen arbeiten, um unsere Seminar- und Beratungspraxis noch enger auf die konkreten Bedarfe unserer Referendarinnen und Referendare abzustimmen.

„Fröhliche Entsorgung“ - Ralf Beiderwieden geht

musizierend in Pension

Ralf Beiderwieden, seit 33 Jahren Fachleiter für das Fach Musik am Studienseminar Oldenburg für das Lehramt an Gymnasien und ebenso lange Lehrer am Alten Gymnasium Oldenburg (AGO), geht am Ende des Schuljahres in den Ruhestand. Eine ‚Instanz‘, die viele SchülerInnen- und MusiklehrerInnengenerationen geprägt hat, verlässt die Bühne, gibt das Pult frei und hatte zum Abschluss viele Weggefährtinnen aus unterschiedlichen Kontexten unter dem Motto „Fröhliche Entsorgung eines altgedienten Fachleiters“ zur Verabschiedungsfeier in die Räumlichkeiten des Studienseminars eingeladen. Zunächst machte der künftige Pensionär seinen Gästen ein Geschenk, indem er einen um musikalische Beiträge bereicherten Festvortrag über den aus Oldenburg stammenden Musikwissenschaftler Manfred Bukofzer, der zudem Schüler des AGO war, hielt. Darin skizzierte Beiderwieden nicht nur Bukofzers kurzes Leben (1910 - 1955), sondern stellte auch die Bedeutung von dessen Forschungsarbeit heraus. In Kooperation mit Freunden und KollegInnen ging es auch bei den musikalischen Darbietungen tief in die Musik von Henry Purcell und des „Old Hall Manuscript“ (ca. 1400). Mit viel Wehmut, herzlichen Würdigungen und humorvollen Anekdoten ließen unterschiedliche Wegbegleiter die Persönlichkeit und die Arbeit von Ralf Beiderwieden hochleben und Revue passieren. Die Seminarleiterin, Bettina Krause, porträtierte den scheidenden Fachleiter als einen Menschen, der mit Leidenschaft Seminar, Schule und Fachverband als Dreiklang zu gestalten verstand und der ästhetische Ansprüche bis in seine mit Bonmots gespickten Gutachten hinein in die Ausbildung angehender Lehrkräfte einzubringen wusste. Für den Personalrat brachte Andreas Hanke weiteren humorvollen Schwung in die Laudationes. Der Schulleiter des Alten Gymnasiums Oldenburg, Frank Marschhausen, sprach vom Tausendsassa, der als „Zehnfacher Ralf“ das Schulleben in den zurückliegenden Jahrzehnten in vielen Facetten prägte. Für den Verband Deutscher Schulmusiker Niedersachsen wählte der Landesvorsitzende Dr. Martin Weber für Ralf Beiderwieden die Vokabel „Urgestein“ und nannte dessen Engagement für Fortbildungen einen „Markenkern des Fachverbandes“. Umfassend gebildet, mit Leidenschaft fürs Musizieren, führte Ralf Beiderwieden auch über das Feld musikpädagogischer Arbeit hinweg Menschen zusammen. In diesem Geiste wurde viel musiziert an diesem Abend: Es gab Barockmusik von Purcell und Gesänge aus dem englischen Mittelalter, die Lehrerband des AGO spielte, Ralf Beiderwieden spielte gemeinsam mit Marco Trovani, seinem zum Freund gewordenen italienischen Gefährten eines länderübergreifenden Schulprojekts, einen Satz aus einer Beethoven-Violinsonate. Die Ausbilder und Musikreferendare beschlossen mit dem Schlager „Ich liebe das Leben“ den offiziellen Teil glanz- und humorvoll. Johannes Möller, Musiklehrer an der Liebfrauenschule Oldenburg und seit Jahren beauftragter Fachleiter für Musik am Studienseminar, wird die Nachfolge von Ralf Beiderwieden antreten. Unter seiner Leitung spielten die vereinigten Musik-Fachseminare „Chameleon“ von Herbie Hancock und sangen das „Farewell and Adieu“. (Text: Angelika Feldhege)

Ende der Ausbildung und Aufbruch ins

Schulleben:

Zeugnisfeier Februar 2023

Die jungen Lehrkräefte, die am Studienseminar Oldenburg ausgebildet wurden, haben im Rahmen eines Festaktes nicht nur ihre Abschlusszeugnisse erhalten, sondern wurden auch mit vielen guten Wünschen der Seminarleitung und der AusbilderInnen ins schulische Berufsleben entlassen. Die Seminarleiterin, Bettina Krause, und der Leiter des Ausbildungsstandortes in Vechta, Lars Sindel, thematisierten in ihren Reden wegweisende Qualifikationen und Kompetenzen, die sich die AbsolventInnen während ihres Referendariats angeeignet haben und die weiterhin relevant sein werden. Zu den Skills gehört auch in besonderer Weise „Verantwortung“, die sich vielgestaltig zeigen kann - gegenüber sich selbst und anderen - und individuelle Kreativitätspotentiale freisetzen kann, welche das schulische Berufsleben produktiv bereichern. Am Beispiel des Multiples „Capri Batterie“ des Künstlers Joseph Beuys, das aus der ungewöhnlichen Kombination einer frischen Zitrone sowie einem Stecker mit Glühlampe besteht, veranschaulichte Bettina Krause das Energien freisetzende Prinzip. Allen ging ein Licht auf, als die Demonstration der Steckverbindung zwischen Zitrusfrucht und technischem Gerät funktionierte. Die beiden Personalratsvertreter der ehemaligen ReferendarInnen, Frau Wilder und Herr Krenke, riefen in einem witzigen und tiefsinnigen Dialog die Phasen der Ausbildung am Beispiel von Tagebucheinträgen noch einmal in Erinnerung: Erwartungen, Erfahrungen, neue Freundschaften, Glücksgefühle über gelungenen Unterricht, Korrekturbelastungen und Vorbereitungsdruck sowie Freude und Trauer über das Ende einer in jedem Fall bereichernden Ausbildungszeit wurden darin thematisiert. Die beste Absolventin, Frau Otten, erhielt für ihre herausragende Leistung einen vom Förderverein des Studienseminars zur Verfügung gestellten Buchpreis. Die Musiker, Ausbilder und ReferendarInnen, gaben der Veranstaltung einen gelungenen musikalischen Rahmen. Nach der offiziellen Veranstaltung wurde bei Snacks und Getränken noch lange über Vergangenheit und Zukunft geredet, wurden Adressen ausgetauscht und Pläne geschmiedet. (Text und Fotos: Angelika Feldhege) von Stefanie Harms.

„Einstieg und Ende geben sich die Hände“

Jetzt geht's los! - Erstsemesterparty August 2022 Mit einer rauschenden Party in den Räumen des Studienseminars starteten die ReferendarInnen und FachleiterInnen in das Schuljahr 2022/23. Die meisten Teilnehmenden folgten der Aufforderung der OrganisatorInnen und verkleideten sich entsprechend ihres Faches. So waren die Begegnungen nicht nur witziger und motivierender Gesprächsanlass über Fächerkombinationen und Stammschulen, sondern auch über den Tellerrand der Ausbildung hinaus. Motto-T- Shirts und requisitenreiche Verkleidungen ließen das liebevoll geschmückte Studienseminar zu einer Partylocation werden, in der kurzweilige Gespräche und unterhaltsame Spiele bei reichlich Speis und Trank stattfanden. Die ReferendarInnen des Jahrgangs I/2022 hatten die Willkommensfeier insbesondere für die NeuanfängerInnen vorbereitet, zu der aber auch alle anderen Seminarangehörigen eingeladen waren. Vor der Corona-Pandemie waren solche Partys obligatorisch, nun konnte diese schöne Tradition endlich wieder aufgenommen werden. Mit einer Vielzahl interessanter Begegnungen und Spaß im Gepäck steht einem gelungenen Start ins Schuljahr und ins Referendariat nichts im Wege. (Fotos: Anna Blancke & Katharina Grammel; Text: Angelika Feldhege)

Erinnerungen

Im September 2020 erinnerte diese Website an unseren einstigen Kunst-Fachleiter Berthold Giebel (1927-2020), der im gesegneten Alter von 93 Jahren in die ewigen Malgründe eingegangen ist. Die beiden Kugelschreiben-Zeichnungen von seiner leichten Hand erinnern auch weiterhin an die einstigen Gebäude des Studienseminars: Peterstraße 44; sowie Unter den Eichen 22.
Verabschiedungs-Feier am 22. Juni 2023. Fotos: Angelika Feldhege. Montage: R. B.
Examensfeier Oldenburg. Im Uhrzeigersinn: Tom Lichtwer. Examenskurs in Feierlaune; Buchpreis für Maike Meyer, mit Tom Lichtwer, Bettina Krause, Stefan Stuckmann; Momentaufnahme mit Anna Lehmann, Angelika Feldhege und Cosima Klein. Das Fachsemiinar Musik singt. Bettina Krause (Seminarleiterin); Jana Gerdes-Garlichs